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Eigene Energiegewinnung aus Windkraft und Solar

Ich möchte hier nicht erklären wie Windkraft und Sonneneinstrahlung in Energie umgewandelt werden, wem diese physikalischen Dinge interessiert kann im Internet sehr viele Infos finden: ( http://de.wikipedia.org/wiki/Solarenergie und http://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie ). Wir wissen dass es funktioniert, eigentlich reicht dies ja aus. Bei einem Auto gehen wir ja auch davon aus, dass es fährt, wie die Verbrennung im Motor stattfindet, unter welchem Druck und wie die Ventile oder die Elektronik arbeiten ist uns ja eigentlich egal, Hauptsache es funktioniert gut, ist zuverlässig und hat eine lange Lebensdauer.

Die Energiegewinnung aus Windkraft gibt es schon seit über 100 Jahren und Solarenergie schon seit über 30 Jahren, also liegen mittlerweile genügend Erfahrungswerte vor. Natürlich gibt es verschiedene Modelle und Typen, und man versucht diese auch immer weiter zu optimieren, aber das ist der normale Weg, man nennt es auch Evolution.

Stromproduktion den Energielieferanten überlassen ?

Also, ich persönlich bin der Meinung das wir Menschen fehlgeleitet wurden, und das aus reiner Geldgier. Kennen Sie Nicola Tesla ? Nein ? In Jugoslawien ist er ein Volksheld, es gibt sogar Briefmarken von ihm, auch wenn er in Nordamerika gearbeitet hat. Er war ein Genie ( 1856-1943 ) und noch heute nach über 60 Jahren benutzen wir seine Erfindungen ! Er hat das erste Wasserkraftwerk mit konstruiert und erfand den Wechselstrom. Das Radio z.B. wurde von einem Italiener Namens Marconi erfunden. Hier ein Link http://de.wikipedia.org/wiki/Guglielmo_Marconi, aber darin steckten  mehr als 10 Patente von Nicola Tesla. Sogenannte TESLA-Spulen werden auch heutzutage in der Medizin benutzt. Ich könnte hier noch vieles aufzählen, aber wem es interessiert hier ein Link mit Hinweisen auf seine Erfindungen  http://www.mosafilm.de/CF/heftbesprechung/www/032/tesla/tesla.html und ein Link http://de.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla zur seiner Biografie.

Er hat sogar ein paar Jahre mit Edison gearbeitet und sich dann mit ihm zerstritten, er wurde sogar so etwas wie sein Erzfeind. Warum ? weil er Wege ging, die andere nicht verstehen konnten. Hierzu muss man wissen, dass Teslas Hauptsponsor zu dieser Zeit J. P. Morgan war, der Grosskonzernbesitzer in der Stahl-, Öl-, Chemie- und Elektrobranche. J. P. Morgan finanzierte einige Versuchsprojekte und Tests für Tesla bis er merkte, dass Teslas Erfindungen eigentlich gegen seine Firmeninteressen liefen. Tesla war nämlich gerade dabei seinen Traum zu verwirklichen, dieser hieß „Freie Energie für alle Menschen“ egal wo auf der Erde. Da man durch diese Erfindung aber keine Überlandstromleitungen mehr benötigt hätte und den  Menschen nichts mehr hätte in Rechnung stellen können, wären J. P. Morgan Millionen von Dollars verloren gegangen, da dies zu dieser Zeit eines seiner Hauptgeschäftstätigkeit war. Hierbei spielt auch die Kontrolle der Menschen, die Abhängigkeit von Energie ( Strom, Benzin, Heizöl, Gas ) sowie die Steuerpolitik eine große Rolle. Nicola Tesla war sogar der Ansicht, dass Hochspannungs-Stromleitungen für den Menschen gesundheitsschädlich seien und außerdem das Magnetfeld der Erde stören. Zudem ist der Transportverlust um so höher, je weiter der Strom durch Kabel und Leitungen geleitet wird ( besonders bei Regen können bis zu 25% verloren gehen ). Die Zusammenarbeit mit Tesla wurde von J. P. Morgan ausgehend schnellstens beendet und es wurde versucht Tesla und seine Arbeiten zu vernichten. Sogar der Architekt von Tesla wurde kurz vor Fertigstellung seines Versuchsturms ermordet.

Ich weiß, das hört sich alles nach Verschwörungstheorien an, doch Fakt ist, noch heute leben wir nach diesem Abhängigkeitsprinzip. Stellen Sie sich doch mal vor, Sie würden keinen Strom mehr geliefert bekommen, außerdem kein Heizöl, kein Gas und kein Benzin für Ihr Auto ? Wie kochen Sie dann ? oder heizen ? oder machen warmes Wasser ? Da muss die Axt wieder geschwungen werden oder die Kerzen auf den Tisch ? Überlegen Sie einfach mal was alles davon abhängt ? Diese Dinge erfüllen mittlerweile die meisten unserer Grundbedürfnisse, deswegen ist es ja auch hier am einfachsten Steuererhöhungen durchzusetzen, weil der Mensch nicht mehr darauf verzichten kann oder will.

Aber jetzt besteht für jeden die Möglichkeit dies zu ändern, zumindest teilweise. Denn Sonne und Wind lassen sich zum Glück nicht patentieren. Weltweit stehen uns ca. 10.000 mal soviel Wind- und Solar-Energie zur Verfügung, als wir heute verbrauchen.

Wie und Wo gewinne ich eigene Energie durch Wind und Solar ? Welche Modelle oder Typen sind für mich die beste Lösung ?

Dies hängt natürlich von Ihrem Standort ab und welche baulichen Möglichkeiten Sie haben. Wenn Sie in einem Hochhaus wohnen, ist es schwer eigene Energie zu produzieren. Sie haben dann eher die Möglichkeit vieles auf Strom umzustellen und dann von einem Ökostromanbieter Ihren Strom zu beziehen. Bei kleineren Mietshäusern oder Mehrfamilienhäusern kann man da schon eher etwas umsetzen, vielleicht auch in Zusammenarbeit mit dem Besitzer. Dieser könnte zum Beispiel seine Flächen für Energiegewinnung nutzen und den Mietern den Strom verkaufen, ohne lange Wege für den Strom. Wenn Sie in einem Haus wohnen, egal ob Eigentum oder auf Miete, können Sie schon vieles mehr umsetzen. Ob für Sie nun besser Solar- oder Windenergie ist, oder in Kombination, oder eine vertikal oder horizontal arbeitende Windkraftanlage, kann ich Ihnen erst sagen, wenn ich die Standorte und die Möglichkeiten kenne.

Ich möchte hier aber trotzdem einige Beispiele geben:

Privathaushalt - Planung eines Neubaus

Angenommene Situation: Ein Ehepaar wohnt auf Miete und plant einen Neubau, ein Einfamilienhaus mit 120 m2 Wohnfläche mit Räumen von 2,50 Höhe. Sie planen das neue Haus in einem Gebiet mit wenig Schnee und mittleren Wind für die Windkraftanlage. Bei einem Haus mit 2 Personen habe ich als Stromverbrauch 3.500 kWh pro Jahr angenommen. Durch die Infrarotheizung steigt der Strombedarf um ca. 5.000 kWh auf 8.500 kWh im Jahr. Durch eine besonders leise 5 kW Vertikal-Windkraft-Anlage auf dem Dach kombiniert mit einer 3 kW Solar-Anlage sowie einem 2 kW- Diesel-Generator als Ergänzung, können 100 % des Bedarfs abgedeckt werden. Die Kosten sind auf 25 Jahre gerechnet, aber nur mit den Kosten, welche für einen Vergleich nötigen sind, die restlichen Kosten ( Mauern, Fenster usw. ) werden natürlich nicht berücksichtigt. Für alternative Energien gibt es außerdem meistens Fördermittel von Bund oder Gemeinde. Diese Zuschüsse wurden aber NICHT mitberücksichtigt, da diese von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich sind.

Kosten über 25 Jahre in Euro ohne Inflation
Wie bisher (Strom, Benzin, Öl, Gas)
Eigene Stromproduktion (Solar, Wind)
Anschaffungskosten für Ölheizung und Warmwasser incl. Rohre und Heizkörper usw. 25.000 Anschaffungskosten für Infrarotheizung und Warmwasser mit Durchlauferhitzern 7.000
Kosten Strom
Kosten Heizöl
17.500
45.000
Anschaffungskosten
Instandhaltung
Diesel für Generator
50.000
15.000
5.000
Instandhaltung für Ölheizung und Warmwasser, sowie Schornsteinfeger usw. 15.000 Instandhaltung Infrarotheizung und Warmwasser 8.000
Gesamtkosten 102.500   85.000

Wenn dieses Ehepaar jetzt auch noch ein Elektro-Auto anschaffen will, dann wird die Kombianlage nur etwas vergrößert und schon kann man seinen eigenen Strom ins Auto tanken. Schauen Sie sich doch mal die Beispielrechnung in der Rubrik Elektro-Fahrzeuge an.

Privathaushalt - bestehendes Haus

Angenommene Situation: Ein Ehepaar mit 2 Kindern wohnt in einem Einfamilienhaus mit 120 m2 Wohnfläche mit Räumen von 2,50 Höhe. Das Haus steht in einem Gebiet mit viel Schnee im Winter, aber gutem Wind für die Windkraftanlage. Bei einem Haus mit 4 Personen habe ich als Stromverbrauch 4.500 kWh pro Jahr angenommen. Hinzu kommen die Anschaffungskosten einer Infrarotheizung wegen Umstellung auf Strom sowie deren Verbrauch ( 6.500 kWh pro Jahr ). Außerdem kommt die Anschaffung eines Autos dazu, linke Spalte Benziner, rechte Spalte Elektroauto. Die Familie fährt etwa 15.000 km im Jahr mit 2 Fahrzeuge auf 25 Jahren gerechnet. Dadurch steigt der Stromverbrauch nochmal um 2.250 kWh pro Jahr. Durch eine 10 kW Propeller-Windkraft-Anlage im sehr großen Garten, kombiniert mit einer 3 kW Solar-Anlage, sowie einem 5 kW- Diesel-Generator als Ergänzung, können 100 % des Bedarfs abgedeckt werden. Die Kosten sind auf 25 Jahre gerechnet, aber nur die für den Vergleich nötigen Komponenten, die restlichen Kosten werden natürlich nicht berücksichtigt. Für alternative Energien gibt es außerdem meistens Fördermittel von Bund, Land oder Gemeinde, Zuschüsse wurden aber NICHT berücksichtigt, da diese von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich sind.

Kosten über 25 Jahre in Euro ohne Inflation
Wie bisher (Strom, Benzin, Öl, Gas)
Eigene Stromproduktion (Solar, Wind)
Anschaffungskosten für 2 Benzin-Auto a' 19.000 Euro abzüglich Restwert 34.000 Anschaffungskosten für 2 Elektro-Auto a' 39.000 Euro abzüglich Restwert 64.000
Kosten Strom
Kosten Heizöl (3000 l/a; 0,7 €/l)
Benzin (8 l/100 km; 1,40 €/l)
22.500
52.500
42.000
Anschaffungskosten
Instandhaltung
Diesel für Generator
50.000
17.000
8.000
Instandhaltung für Ölheizung und Warmwasser, sowie Schornsteinfeger usw. 15.000 Anschaffungskosten
Instandhaltung für
Infrarotheizung und Warmwasser
7.000
8.000
Gesamtkosten 166.000   154.000

Privathaushalt - Altbau

Ein Ehepaar, Fam. Mustermann, beide 62 Jahre, beide Rentner, wohnen in Ihrem kleinen Häuschen ( 90 m2 ) aus dem Jahre 1920. Leider ist die alte Öl-Heizung nicht mehr die Beste, auch die Heizkörper müssen ausgetauscht und das Rohleitungsnetz erneuert werden. Das Haus hat zwar Doppelverglasung aber das Mauerwerk ist nicht so gut gedämmt und im Winter leicht feucht, daher bildet sich hier und da auch schon mal Schimmel oder es riecht dadurch etwas modrig. Herr Mustermann hat von den positiven Eigenschaften der Infrarotheizung bei Schimmelbildung an den Wänden gehört. Zudem von der gesundheitlichen Unterstützung bei seinem Rheuma. Daher möchte er auf Infrarotheizung umrüsten. Der Stromverbrauch (bisher 2.300 kWh) steigt durch diese Heizung und das Elektroauto um 7.000 kWh auf 9.300 kWh pro Jahr an.

Da sie fast keinen Garten haben und mitten in der Stadt wohnen ( Das Haus liegt im Schatten und Windschatten von grösseren Häusern in der Umgebung ) ist hier eine Solar- oder Windkraft-Anlage nicht rentabel. Der Strom wird also aus dem Netz von einem Ökostromanbieter bezogen.

Der 30 Jahre alte Mercedes muss auch immer öfters in die Garage obwohl Sie nicht viel fahren ( nur 6.000 km im Jahr ), daher wird über ein neues kleines 2-Sitzer Auto nachgedacht.

Kosten über 25 Jahre in Euro ohne Inflation
Wie bisher (Strom, Benzin, Öl, Gas)
Elektroauto, Infrarotheizung (Netzstrom)
Anschaffungskosten für Benzin-Auto abzüglich Restwert 10.000 Anschaffungskosten für Elekro-Auto abzüglich Restwert 19.000
Kosten Strom (0,2 €/kWh)
Kosten Heizöl (0,7 €/l)
Benzin (7 l/100 km; 1,40 €/l)
11.500
35.000
14.700
Kosten Allgemeinstrom
Auto Strom tanken
Kosten Strom Heizung
11.500
4.500
30.000
Anschaffungskosten für Öl-Heizung und Warmwasser incl. Installation der Rohre und Heizkörper 25.000 Anschaffungskosten für Infrarot-Heizung und Warmwasser 7.000
Instandhaltung für Ölheizung und Warmwasser, sowie Schornsteinfeger usw. 15.000 Instandhaltung für
Infrarotheizung und Warmwasser
5.000
Gesamtkosten 111.200   78.000
 

Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhaus

Ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohnungen a' 90 m2 mit mittlerer Wärmedämmung. Die acht Eigentümer möchten gerne etwas zur besseren Umwelt beitragen und überlegen sich, ob sie nicht gemeinsam die Energieflächen nutzten könnten, welche das Haus bietet. Die Heizung ist noch gut und muss nicht erneuert werden, trotzdem wollen einige Eigentümer zur Ergänzung ein paar Infrarot-Heizplatten installieren, dadurch verbraucht die Zentralheizung weniger Gas ( siehe auch Rubrik Infrarot-Heizung ) und der selber produzierte Strom wird benutzt. Da die Kosten für eine größere Anlage pro kWh geringer sind als bei einer kleinen Anlage und die Kosten durch acht Familien geteilt werden können, erkundigen Sie sich über eine solche Anlage. Bisher benötigt jede Familie etwa 3.300 kWh im Jahr.

Kosten über 25 Jahre in Euro ohne Inflation
Wie bisher (Strom, Benzin, Öl, Gas)
Eigene Stromproduktion (Solar, Wind)
Bestehende Gasheizung bleibt erhalten 0 Anschaffungs- und Instandhaltungskosten für Infrarotheizung als Ergänzung 40.000
Kosten Strom
Kosten Gas
132.000
240.000
Anschaffungs- und Instandhaltungskosten Kombianlage
40 kW für Stromerzeugung
Kosten Gas (Ergänzung)
155.000

180.000
Instandhaltung für Gasheizung und Warmwasser, sowie Schornsteinfeger usw. 40.000 Instandhaltung für Gasheizung und Warmwasser, sowie Schornsteinfeger usw. 40.000
Gesamtkosten 412.000   415.000

Strom und Gas werden mit Sicherheit in Zukunft teurer, somit wird sich die Investition für den eigenen Bedarf noch mehr rentieren und der Strom wird sauber aus Wind und Solar gewonnen. Wenn jetzt auch noch Elektro-Autos benutzt werden, muss die Anlage nur geringfügig erweitert werden und der Strom zum Auto auftanken wird dadurch noch günstiger. Außerdem wurden hier keine Zuschüsse berücksichtigt.

Vermieter mit Mietshaus

Ein Mietshausbesitzer plant eine Investition im Bereich alternativer Energien. Sein Mietshaus mit 10 Wohnungen, mit im Durchschnitt 80 m2, steht in einem Gebiet wo immer etwas Wind geht. Daher überlegt er etwas mit Windkraft zu machen. Leider gibt es für Windkraft nicht soviel Einspeisungsvergütung wie bei Solar, daher überlegt er sich, ob es nicht sinnvoller wäre den Strom direkt an seine Mieter zu verkaufen. Diesen Strom verkauft er etwas billiger ( 2 Cent pro kWh ), dadurch sparen die Mieter sogar noch. Die Kalkulation ist auf 25 Jahre gerechnet und mit einem angenommen Durchschnittsverbrauch von 3000 kWh im Jahr pro Wohneinheit.

Kosten über 25 Jahre in Euro ohne Inflation
Windenergie mit Netzeinspeisung
Windenergie Direktverkauf an die Mieter
Energieertrag pro Jahr 42.000 kWh Verkauf an die Mieter 750.000 kWh
Energieertrag über 25 Jahre 1.050.000 kWh Erlös bei 0,14 €/kWh 105.000
Netzeinspeisung 1.050.000 kWh Netzeinspeisung 114.000 kWh
Erlös bei 0,09 €/kWh 94.500 Erlös bei 0,09 €/kWh 27.000
Anschaffungs- und Instandhaltungskosten einer 30 KW Windanlage -82.000 Anschaffungs- und Instandhaltungskosten einer 30 KW Windanlage + Speicher  und Energieverteilung im Haus -100.000
Gewinn von etwa 12.500 Gewinn von etwa 32.000
Dieser Gewinn verbessert sich durch Abschreibungen und Fördermittel, ist aber je nach Standort und Steuersituation unterschiedlich ( zwischen 10.000 und 45.000 Euro zusätzlich )   Dieser Gewinn verbessert sich durch Abschreibungen und Fördermittel ist aber je nach Standort und Steuersituation unterschiedlich ( zwischen 15.000 und 60.000 Euro zusätzlich )  

Der Vorteil dies mit den Mietern zu kombinieren ist, dass wenn der Vergütungspreis vom Netzbetreiber mal verringert werden sollte, wird dies keine so große Auswirkung auf die Investition haben. Außerdem Wäre für den Investor eine Umstellung auf Infrarotheizung möglich falls es Probleme mit der alten Heizung gibt. Die Mieter würden wahrscheinlich an Heizkosten sparen und der Vermieter mehr Strom an die Mieter verkaufen. Natürlich hängt diese Kalkulation vom Wind ab. Bei diesem Beispiel wurde von 1.400 Stunden Volllast ausgegangen, dass heißt von max. 8.760 Stunden im Jahr hat die Windanlage 1.400 Stunden mit einer Windgeschwindigkeit von 10-12 m/s gearbeitet. Diesen Wert erreicht man auch, wenn im Durchschnitt etwa in 48% des Jahres ein Wind mit 5-6 m/s weht. Hier 2 Links für die Übersicht von Windgeschwindigkeiten (   http://www.tabelle.info/wind.htm ).

Hier bei spielen Fördermittel und Steuerersparnis noch eine große Rolle, denn ob ich 30.000 Euro Gewinn habe oder 90.000 Euro ist doch ein großer Unterschied. Deshalb benötige ich für solche Berechnungen immer genaue Angaben.

Bitte auch hier den Umweltfaktor nicht vergessen, 10 Familien mit Strom direkt vor Ort.

Eine mittelständige Firma mit 2 Außendienstfahrzeugen

Kosten über 25 Jahre in Euro ohne Inflation
Wie bisher (Strom, Diesel)
Eigene Stromproduktion (Solar, Wind)
Anschaffungskosten für 2 Diesel-Autos abzüglich Restwert. Auf Grund der hohen Fahrleistung werden innerhalb 25 Jahre 6 Fahrzeuge a' 10.000 € benötigt. 60.000 Anschaffungskosten für 2 Elektro-Autos abzüglich Restwert. Auf Grund der hohen Fahrleistung werden innerhalb 25 Jahre 6 Fahrzeuge a' 19.000 € benötigt. 114.000
Stromkosten
Diesel 6 l/100 km bei 1,20 €/l
150.000
126.000
Energiverbrauchskosten (Strom aus dem Netz mit 0.20 Euro pro KW/h). Der Rest wird über die eigene Stromerzeugung abgedeckt 20.000
Autosteuer 7.500 Autosteuer 3.000
Anschaffungs- und Instandhaltungskosten für Energieanlage 0 Anschaffungs- und Instandhaltungskosten für kombinierte 30 KW Windanlage + 15 kW Solaranlage 170.000
Gesamtkosten 343.000   307.000

Bei diesem Beispiel wurde bei der Windkraft-Anlage nur von 700 Stunden Volllast ausgegangen, dass heißt von max. 8.760 Stunden im Jahr hat sie 700 Stunden mit einer Windgeschwindigkeit von 10-12 m/s gearbeitet. Diesen Wert erreicht man auch, wenn im Durchschnitt etwa an 2.100 Stunden des Jahres ( also 24% ) im Durchschnitt ein Wind von 5-6 m/s weht. Da es sich hier um ein Gewerbe handelt, kommen noch Fördermittel und Steuervergünstigungen zum tragen, welche das Ergebnis noch mehr zu Gunsten des eigenen Stroms verbessern werden.

Supermarkt, Restaurant, Raststätten, Freizeitparks, Ausflugsziele, Schwimmbäder, Einkaufszentren usw.

Dies sind alles Orte, wo man sich länger als 30 Minuten aufhält und das Elektroauto mit Strom auftanken kann.

Es wird geplant 2 Aufladestationen für den betriebseigenen Parkplatz zu installieren, um Kunden mit Elektro- oder Hybridantriebs-Fahrzeugen die Möglichkeit zu geben, während des Aufenthaltes das Fahrzeug aufzutanken. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass im Durchschnitt 5 Kunden pro Tag 10 kWh aufladen, oder 10 Kunden laden 5 kWh auf, und dass dieser Strom mit 0,20 € pro kWh berechnet wird ( also normaler Preis wie aus der Steckdose zu Hause, dadurch wird der Kunde eher bereit sein, bei Ihnen zu tanken, da es Zeit erspart und seine Reichweite erhöht ). Dies sind 18.000 kWh pro Jahr. Hinzu kommen etwa 20.000 kWh, welche der Betrieb sowieso mindestens im Jahr verbraucht. Dieser Strom soll selber produziert werden.

Kosten über 25 Jahre in Euro ohne Inflation
Wie bisher (Strom)
Eigene Stromproduktion (Solar, Wind)
Anschaffungskosten 0 Anschaffungs- und Instandhaltungskosten für 2 Elektro- oder Hybridauto Ladestationen. 15.000
Stromkosten 100.000 Energiverbrauchskosten (Strom aus dem Netz mit 0.20 Euro pro KW/h). Der Rest wird über die eigene Stromerzeugung abgedeckt 10.000
Erlös 0 Erlös Ladestationen -90.000
Anschaffungs- und Instandhaltungskosten 0 Anschaffungs- und Instandhaltungskosten für kombinierte 30 KW Windanlage + 15 kW Solaranlage 160.000
Gesamtkosten 100.000   95.000

Wie man hier sieht, kann man in Zukunft durch Aufladestationen die eigene Wind- und Solaranlage finanzieren, ohne dass der Kunde mehr bezahlen muss als zu Hause. Bei diesem Beispiel wurde bei der Windkraftanlage  von 1.000 Stunden Volllast ausgegangen, das heißt von max. 8.760 Stunden im Jahr hat sie 1.000 Stunden mit einer Windkraft von 10-12 m/s gearbeitet. Diesen Wert erreicht man auch, wenn im Durchschnitt etwa an 2.500 Stunden des Jahres ( also 28,5 % ) im Durchschnitt ein Wind von 5-6 m/s weht. Da es sich hier um ein Gewerbe handelt, kommen noch Fördermittel und Steuervergünstigungen zum tragen, welche das Ergebnis noch mehr zu Gunsten des eigenen Stroms verbessern werden.

Bei gewerblichen Objekten bitte ich die Werbewirksamkeit zu beachten, nicht nur die Anbringung von Firmennamen auf der Windkraftanlage, sonder auch das werben mit z.B. "Wir arbeiten Sauber, wir fahren mit Elektroautos" oder "Wir arbeiten mit Wind- und Solar-Energie", dies  kann durchaus zu einem Entscheidungskriterium werden, wo der Kunde in Zukunft einkauft. Wenn Sie einer der ersten in Ihrer Branche und in Ihrer Gegend sind, werden Sie vielleicht mit einem Bericht in Ihrer lokalen oder gar überregionalen Zeitung belohnt. Auch im Internet auf Ihrer Homepage können Sie dies sehr gut mit Bildern werbewirksam nutzen.

Bei allen Beispielen wurde nicht mit einer Finanzierung gerechnet, da erst noch die Zuschüsse und Fördermittel bekannt sein müssen. Ich habe hier versucht die Möglichkeiten aufzuzeigen und meist etwas höhere Anschaffungskosten gerechnet damit noch etwas Spielraum bleibt. Ich möchte hier auch keine Rosarotebrillen-Berechnungen machen, denn wenn ich sehe, dass manche Hersteller z.B. für eine 5 KW Windkraftanlage in Ihrer Beispielrechnung sagen, "o.k., bei Ihnen in der Gegend ist im Jahr ein Durchschnittswind von 5 m/s, macht = 2 kWh Energiegewinnung pro Stunde multipliziert mal 8.760 Stunden im Jahr = ein Jahresertrag von 17.520 kW/h", dann ist das theoretisch zwar möglich, aber sorry, die Realität ist das nicht. Der Stromtransport zur Batterie oder zum Umwandler bedeutet ein paar Prozent Verlust und die Umwandlung in den Strom aus der Steckdose erhöht auch nochmal etwas den Stromverlust. Man muss sich klar sein, dass es bei der Energiegewinnung durch Wind und Solar zu Ertragsschwankungen kommen kann, mal mehr mal weniger. Deswegen habe ich versucht, dies alles in Beispiele einzupacken wo nicht unbedingt der finanzielle Vorteil im Vordergrund steht, sondern um zu zeigen, dass bei langfristiger Betrachtung und weitestgehender Umstellung auf Strom, wir Jetzt und Heute die Möglichkeit haben, einen gewaltigen Schritt in Richtung besserer Umwelt gehen zu können und dass bei etwa gleichbleibenden Kosten. Ich glaube es ist wichtig, besonders das Öl für andere Bereiche benutzen zu können, wo wir heute technisch oder chemisch noch nicht in der Lage sind darauf zu verzichten ( z.B. für Flugzeugtreibstoff oder auch die Herstellung fast aller Kunststoffe benötigt ebenfalls Öl ).Wenn die Energieerträge später höher sind als in den Kalkulationen berechnet, dann freuen Sie sich und passen sich der neuen Situation einfach an. Wenn Sie etwas niedriger sind, dann kann man die Anlage auch daran anpassen, und zwar ohne großen finanziellen oder technischen Zusatzaufwand.

Senden Sie mir einfach eine E-Mail ( free-energy-concept@hotmail.com ) oder rufen Sie mich an ( 0034 637 03 55 63 ) und lassen Sie sich kostenlos eine Grund-Kalkulation erstellen. Weil  immer unterschiedliche Bedingungen bei den Privathaushalten oder Firmen herrschen, muss ein Konzept darauf angepasst werden, man kann dies nicht verallgemeinern.

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Fotos von www.pixelio.de

 

Eigener Strom aus der Steckdose.
© Rainer-Sturm / PICELIO

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© plumbe / PICELIO

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Weniger Strom aus dem Netz, besser ist mehr selber produzieren.
© Rike/ PICELIO

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Die richtige Kombination aus Energiesparen und selber Strom zu produzieren ist ein wichtiger Faktor für Inselanlagen, also netzunabhängige Systeme.
© Rike/ PICELIO